Starting 20.06.2011 10:00 Uhr
Ending 09.07.2011 20:00 Uhr

Wanderausstellung „Unsichtbare Opfer“ – Oldenburg

Eine Fotoausstellung über den langen Weg von MigrantInnen aus Zentral- und Südamerika, die die Grenze zu den USA noch nicht einmal erreicht haben.

Veranstalter:
AI-Gruppe 1092, Universität

Täglich springen Frauen, Männer und Kinder in Mexiko auf rollende Güterzüge auf. Sie kommen aus Guatemala, Honduras, El Salvador und sind auf dem Weg in die USA. Viele erreichen niemals ihr Ziel. Sie werden vom Zug überrollt oder unterwegs überfallen, vergewaltigt, sogar ermordet. Die Täter sind meist Mitglieder krimineller Banden, doch gibt es auch Hinweise auf die Beteiligung von Soldaten und Polizisten. In den seltensten Fällen werden die Täter ermittelt und verfolgt, geschweige denn vor Gericht gestellt. Mit der Foto-Ausstellung "Unsichtbare Opfer" dokumentiert Amnesty International die Menschenrechtsverletzungen an Migranten in Mexiko. "Aus Angst abgeschoben zu werden, zeigen die Opfer ihre Peiniger nicht an. Wenn doch, haben die Migranten praktisch keinen Zugang zu Gerichten", sagt Wolfgang Grenz, Mexiko-Experte von Amnesty International in Deutschland. "Die Regierung von Präsident Felipe Calderón, aber auch die Regierungen der einzelnen Bundesstaaten müssen endlich etwas tun, um die Migranten wirksam gegen Gewalt zu schützen."

Weitere Informationen zu Terminen und Orten: http://unsichtbareopfer.wordpress.com

Begleitprogramm:

22. Juni, 18 Uhr, Hauke Lorenz: "Unsichtbare Opfer - Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko"
29. Juni, 18 Uhr, Dr. Reinhold Friedl: "Flucht und erzwungene Migration - Antworten auf die Herausforderungen dieses Jahrzehnts"
6. Juli, 18 Uhr, Prof. Dr. Hans-Peter Schmidtke: "Lebensqualitäten im gelobten Land -Latinos in den USA"

Veranstaltungsort

Carl von Ossietzky Universität, Bibliothek, Zeitungsebene
Ammerländer Heerstraße 114-118
Oldenburg,  26129


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